Aktuelles

 

Geistes- und Sozialwissenschaften an der RWTH Aachen - Mastertag

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 14:30 bis 17:35 Uhr

Der Mastertag gibt einen Überblick über das Masterangebot der Geistes- und Sozialwissenschaften an der RWTH. In Vorträgen werden die Studiengänge und deren Profile vorgestellt und Themen wie Bewerbung, Finanzierung, Stipendien und Promotion vormittelt. Absolventinnen und Absolventen zeigen ihren Karriereweg auf und bieten Gelegenheit zum persönlichen Kontakt. An Informationsständen im Foyer besteht die Möglichkeit zur individuellen Einzelberatung.

weitere Informationen zum Mastertag

 

Aachener Bildungsgespräche - Wintersemester 2019/20

Multiparadigmatische LehrerInnenbildung

Mittwoch, 20.11.2019, 16 bis 19:00 Uhr
mit Prof. Dr. Martin Heinrich der Universität Bielefeld, wissenschaftliche Leitung des Oberstufen-Kollegs

Mythos (Praxis-)Erfahrung. Von der Praxisorientierung über den Praxisbezug zur Praxiserfahrung

Mittwoch, 18.12.2019, 16 bis 19:00 Uhr
mit Prof. Dr. Stephan Kösel der FHNW Basel/Olten, Dozent und Leiter Weiterbildung Praxisausbildung

Die Verantwortung von Lehrpersonen. Möglichkeiten und Grenzen eines Konzepts

Donnerstag, 30.01.2020, 16 bis 19:00 Uhr
mit Nele Kuhlmann der Ruhr-Universität Bochum, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft

 

Workshops zur Berufsorientierung - Wintersemester 2019/20

Der Karriere- und Praxisservice der Philosophischen Fakultät bietet den Studierenden auch im anstehenden Wintersemester eine Reihe von Workshops zur Berufsoriertierung an, in denen man praxisorientiert und im Kontakt mit Referentinnen und Referenten aus der Berufspraxis in verschiedene Berufs- und Themenfelder schnuppern kann. Angesprochen sind alle Studierenden der Fakultät.

Wege in den Journalismus

Mittwoch, 20.11.19, 10 bis 17:00 Uhr
mit Christoph Classen der IHK Aachen und Dr. Robert Flader der RWTH Aachen, IPW

Personalentwicklung

Donnerstag, 28.11.19, 9 bis 16:00 Uhr
mit Heike Kemper, Referentin für Personalentwicklung, AOK

Verlag und Lektorat

Freitag, 06.12.19, 10 bis 17:00 Uhr
mit Ingrid Schindler, Verlegerin und Kulturveranstalterin

Kulturjournalismus

Mittwoch, 22.01.20, 10 bis 17:00 Uhr
mit Ingrid Schindler, Verlegerin und Kulturveranstalterin

Berufsperspektiven vor dem Hintergrund persönlicher Profile

Mittwoch, 04.03.20 und Freitag, 06.03.20, 9 bis 16:00 Uhr
mit Christiane Neugebauer-Weisheit, Beraterin, Bundesagentur für Arbeit und Rainer Seidel, Laufbahnberater

Selfpublishing – Prozesse und Strategien

Donnerstag, 12.03.20, 10 bis 17:00 Uhr
mit Ingrid Schindler, Verlegerin und Kulturveranstalterin

Verlag und Lektorat

Donnerstag, 19.03.20, 10 bis 17:00 Uhr
mit Ingrid Schindler, Verlegerin und Kulturveranstalterin

  • Praxisorientiert. Kleine Gruppen.
  • Anmeldung und Infos: per Mail an praxis@fb7.rwth-aachen.de

komplettes Programm und weitere Infos


 

Aachener Abendgespräche zur schulischen Inklusion - Wintersemester 2019/20

„Zur sozialen Situation von Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung – didaktische Fragestellungen“

  • Dienstag, 5. November 2019, 18:30 bis 20:00 Uhr
  • Prof. Dr. Kerstin Ziemen, Universität zu Köln

Im Vortrag wird der Begriff „geistige Behinderung“ in seiner Vielschichtigkeit und Problematik thematisiert. „Geistige Behinderung“ als relationales Phänomen und soziale bzw. gesellschaftliche Konstruktion setzt sich in der Fachdebatte mehr und mehr durch. Dennoch sind Bilder, Vorstellungen und Konstruktionen von „geistiger Behinderung“ zumeist negativ konnotiert. Die Veränderungen der sozialen Situation in Familien mit Kindern mit geistiger Behinderung haben gravierende Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. In schulischen Kontexten werden Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung/mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung vor allem an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung unterrichtet. Die Didaktik in inklusiven Kontexten stellt Lehrpersonen vor große Herausforderungen. Die innere Differenzierung von Unterricht unter Berücksichtigung verschiedener Aneignungsebenen und führenden Tätigkeiten stellt eine notwendige didaktische Konsequenz dar.

Professorin Kerstin Ziemen absolvierte das Studium der Behindertenpädagogik, Psychologie und Pädagogik. Seit 2007 hat sie die Professur „Pädagogik und Didaktik von Menschen mit geistiger Behinderung“ an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln inne. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind die soziale Situation von Familien mit Kindern mit geistiger Behinderung, Inklusion und Didaktik, die Schul- und Unterrichtsentwicklung, rehistorisierende Diagnostik, Transitionen, die inklusive Hochschule sowie Kategorialanalysen.

„Inklusion von SchülerInnen im Autismusspektrum“

  • Dienstag, 19. November 2019, 18:30 bis 20:00 Uhr
  • Hans Albert Ohnesorge, Dr. Marie Theis, Amos Comenius Schule Aachen

Im Vortrag zur Inklusion von Schülerinnen und Schülern im Autismusspektrum werden sowohl wissenschaftliche, institutionelle als auch vertiefend praktische Erfahrungen und Umsetzungen vorgestellt. Angesprochen werden methodische, didaktische und organisatorische Schwerpunkte, die unter Berücksichtigung des Schülerbildes umgesetzt werden können. Neben der Zuwendung und Erfahrung im Umgang mit Schülerinnen und Schülern in einer gymnasialen Beschulung bleibt immer die Bereitschaft zur Flexibilität, zu situativen Lösungsversuchen ein bestimmendes pädagogisches Moment.

Hans-Albert Ohnesorge wurde am 05.02.1951 in Solingen geboren. Nach dem Studium der Mathematik und Biologie für das Lehramt in Aachen arbeitete er zunächst in verantwortlichen Managementbereichen national und international, zuletzt als Vorstand eines schweizerischen Dienstleistungsunternehmens. Er ist seit 1991 mit Jessica Ohnesorge verheiratet. Aus dieser Ehe gehen vier Kinder, zwei Jungen und zwei Mädchen hervor. Zusammen gründeten die Eheleute 1999 die Amos Comenius Schule.

Dr. Marie Theis hat 1964 bis 1966 das Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in Bonn und Berlin absolviert. Nach 8-jähriger Berufstätigkeit erfolgten Auslandsaufenthalte in Algerien und der Türkei. Das Engagement verlagerte sich auf die Familie mit drei Kindern. Nach einem Aufbaustudium in den Fächern Pädagogik, Soziologie und politische Wissenschaft an der RWTH Aachen erfolgte die Promotion zum Dr. phil. im Jahr 2001. Die Lehrtätigkeit an der Amos Comenius Schule wurde 2001 mit den Fächern Deutsch, Religion und Geschichte aufgenommen. Als besonderer pädagogischer Schwerpunkt entwickelte sich der Umgang mit Schülerinnen und Schülern im Autismusspektrum.

„Deaf Peadagogics: Verstehen und Begreifen“

  • Dienstag, 3. Dezember 2019, 18:30 bis 20:00 Uhr
  • Dr. Klaudia Grote, Bastian Staudt, Horst Sieprath, SignGes, Zentrum für Gebärdensprache und Gestik, RWTH Aachen

In diesem Vortrag wird zu Beginn ein kurzer Rückblick auf den ersten Vortrag „Deaf Pedagogics: Herausforderungen und Wege (Deaf_Grundlagen)“ gegeben. Nach einem Exkurs in die Deaf History wird aus inklusiv-denkender, ressourcenorientierter Sicht das DeafGain-Konzept (Profitieren durch das Verwenden der Gebärdensprache und DeafCognition) nochmals vertieft betrachtet. In dem Kontext werden bekannte, taube Persönlichkeiten vorgestellt, die Bedeutung der Raumnutzung in der Gebärdensprache (SignCreative) erläutert und ein Einblick in die DeafArt (DeafMusik, Gehörlosetheater, Deaf Slam, …) gegeben. Abschließend wird Bezug zum schulischen Kontext durch das Aufzeigen möglicher Unterrichtsmodule zu den besprochenen Themen genommen.

Dr. Klaudia Grote ist Diplom-Psychologin und seit 2013 wissenschaftliche Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums für Gebärdensprache und Gestik, kurz SignGes, an der RWTH Aachen. Sie ist aktuell verantwortlich für verschiedene Drittmittelprojekte und Forschungsstudien in den Bereichen Gebärdensprachdidaktik, -linguistik und -kultur.

Horst Sieprath war 1990 bis 1991 freier Mitarbeiter im Zentrum für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser an der Universität Hamburg, 1991 bis 2018 Lektor für Deutsche Gebärdensprache am Germanistischen Institut der RWTH Aachen University und ist seit 2019 Mitarbeiter im Kompetenzzentrum für Gebärdensprache und Gestik der RWTH Aachen. Außerdem war er 1991 bis 2001 in der Lehre in der Lehranstalt für Logopäden im Uniklinikum Aachen und 1999 bis 2013 Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich Medien und kulturelle Kommunikation an der Universität zu Köln. Seine Forschungsbereiche sind Deaf Gain und Deaf Pedagogics. Er hat 2016 den Lehrpreis der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen erhalten.

Bastian Staudt absolvierte von 2003 bis 2007 das Studium der Sonderpädagogik an der Universität zu Köln (I. Staatsexamen) und verbrachte 2008 bis 2010 sein Referendariat an der LVR-David-Hirsch-Schule in Aachen (II. Staatsexamen). Seit 2010 ist er als Lehrer an der LVR-David-Hirsch-Schule für Schülerinnen und Schüler, die in Gebärden- und Lautsprache kommunizieren und lernen, tätig. 2015 bis 2017 absolvierte er das Masterstudium Gebärdensprachdolmetschen an der Hochschule Fresenius in Idstein. Seit 2018 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am SignGes Kompetenzzentrum für Gebärdensprache und Gestik im Forschungsbereich Deaf Pedagogics tätig.

Veranstaltungsort:

RWTH Aachen
HKW 2, Hörsaalgebäude HKW
Wüllnerstraße 1

Die Organisation der Abendgespräche erfolgt durch das Lehr- und Forschungsgebiet Heterogenität am Institut für Erziehungswissenschaft der RWTH Aachen.

 

LeBiAC

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„Gemeinsam verschieden sein in einer digitalen Welt – Lehrerbildung an der RWTH Aachen (LeBiAC)“ wird im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01JA1813 gefördert.

Angesichts der aktuellen technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ist davon auszugehen, dass der Einsatz digitaler Medien im schulischen Kontext immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Dementsprechend ist es notwendig geworden, angehende Lehrkräfte in diesem Bereich zu schulen. Aus diesem Grund werden ergänzend zu den medienbezogenen Lehrveranstaltungen im bildungswissenschaftlichen Studium im Rahmen des fächerübergreifenden Professionalisierungsbereichs entsprechende Lehrangebote zum Medieneinsatz in der Schule gemacht. Im Rahmen dieser Workshops, die an Lehramtsstudierende des Bachelor- und des Masterstudiengangs adressiert sind, werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anhand von praktischen Beispielen und eigenständigen Erprobungen jene Fähigkeiten vermittelt, die für den schulischen Einsatz notwendig sind. Die Förderung medienpädagogischer und mediendidaktischer Kompetenzen stehen dabei im Einklang. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Workshops der Qualitätsoffensive Lehrerbildung - Professionalisierungsbereich Digitale Medien.